Arbeitsrecht für Chefs
Arbeitsrecht im Betrieb: Verträge, Arbeitszeit, Urlaub und Kündigung.
Die arbeitsrechtlichen Fragen, die im Betriebsalltag wirklich aufkommen — verständlich erklärt, mit Verweis auf die einschlägigen Paragraphen. Kein Anwalts-Deutsch, aber auch keine gefährlichen Verkürzungen.
Arbeitsrecht ist für kleine Betriebe ein Minenfeld: Ein falsch formulierter Vertrag, eine übersehene Frist oder eine unsauber dokumentierte Arbeitszeit können teuer werden. Dieser Bereich ordnet die häufigsten Themen und zeigt, worauf es aus Arbeitgebersicht ankommt.
Wichtig: Die Artikel hier sind ein redaktionelles Angebot und ersetzen keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen, Kündigungen oder individuellen Verträgen solltest du einen Fachanwalt für Arbeitsrecht oder die zuständige IHK einbinden.
Passendes Werkzeug
Die wichtigsten Artikel
Wichtigster Artikel
Mindestlohn 2026: MiLoG-Anpassung und Folgen für KMU
Artikel lesen →Mutterschutz und Elternzeit: Was Arbeitgeber konkret organisieren müssen
Lesen →Ruhezeit nach §5 ArbZG: 11 Stunden in der Praxis umsetzen
11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit zwischen zwei Schichten — was §5 ArbZG verlangt, welche Ausnahmen es gibt und wie KMU rechtssicher planen.
Lesen →Alle Artikel
Arbeitszeitnachweis: Pflicht nach BAG-Urteil 2022 in der Praxis
BG-Meldung Arbeitsunfall: 3-Tage-Frist und korrekter Ablauf
Urlaubsabgeltung berechnen: Formel und 3 Praxis-Beispiele
Pausenregelung nach ArbZG §4: Was bei 6 und 9 Stunden gilt
Aufhebungsvertrag vs. Kündigung: Wann welcher Weg sinnvoll ist
ArbZG §3 erklärt: Was Chefs zur 8-Stunden-Regel wissen müssen
Bis 8 Stunden Werktag sind sauber, ab 10 wird's teuer. Die §3-Regel im Klartext mit Bußgeld-Tabelle und Ausgleichsfristen.
Häufige Fragen
Muss ich die Arbeitszeit meiner Mitarbeiter erfassen?+
Nach der Rechtsprechung sind Arbeitgeber grundsätzlich zur Erfassung der Arbeitszeit verpflichtet. Die genaue Ausgestaltung hängt vom Einzelfall ab — kläre die konkrete Umsetzung mit deiner Rechtsberatung oder der IHK.
Wie viel Urlaub steht Mitarbeitern gesetzlich zu?+
Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt den Mindesturlaub. Bei einer Sechs-Tage-Woche sind es 24 Werktage, bei einer Fünf-Tage-Woche entsprechend 20 Arbeitstage. Vertraglich kannst du mehr, aber nicht weniger vereinbaren.
Was muss in einen Arbeitsvertrag?+
Das Nachweisgesetz verlangt, dass wesentliche Arbeitsbedingungen schriftlich festgehalten werden — etwa Tätigkeit, Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub und Kündigungsfristen. Für rechtssichere Formulierungen im Einzelfall ist fachliche Beratung ratsam.